S.K.H. Herzog Franz von Bayern · Schirmherr
Was einst dem Hof vorbehalten war, sollte heute dem Volk offenstehen, gern sogar mit Anwohner- und Seniorenrabatt.
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20. Juni 2026
20. Juni 2026
Feierlicher Höhepunkt
Historische Plausibilität, staatstragende Überhöhung und eine stille Form des bayerischen Dahingleitens auf den Wasserachsen von Nymphenburg.
Feierlicher Höhepunkt
Historische Plausibilität, staatstragende Überhöhung und eine stille Form des bayerischen Dahingleitens auf den Wasserachsen von Nymphenburg.
Anlass
Vor 300 Jahren starb Kurfürst Max Emanuel, Bauherr, Sammler, Feldherr und eine der europäisch ambitioniertesten Gestalten der bayerischen Geschichte.
Die Rekonstruktion einer barocken Gondel knüpft an jene Welt an, in der Wasser, Architektur, Lust an der Repräsentation und politische Selbstinszenierung noch als Gesamtkunstwerk verstanden wurden. Das Projekt will Geschichte nicht nur erläutern, sondern in einer Form zurückbringen, die gerade noch plausibel und genau deshalb besonders eindrucksvoll ist.
Nymphenburg steht für Hofkultur, europäischen Anspruch und die Fähigkeit, landschaftliche Ordnung mit zeremonieller Wirkung zu verbinden. Die Wiederaufnahme eines wassergebundenen Festformats erscheint daher fast folgerichtig, solange man nicht zu lange darüber nachdenkt.
Die Barockgondel
Rekonstruiert nach Darstellungen, archivalischen Hinweisen und kulturtopographischen Erwägungen.
Gestaltung, Linienführung und ornamentale Ausstattung orientieren sich an den Formen höfischer Lustfahrten des frühen 18. Jahrhunderts. Entstanden ist ein Objekt zwischen Rekonstruktion, Hommage und wassergebundener Festkulturpolitik.
Aus Kreisen der Projektverantwortlichen ist zu hören, dass das Nymphenburger Modell eine Debatte über die Zukunft des kulturhistorischen Gondelwesens in Bayern anstoßen soll. Der Ton bleibt offiziell, die Idee wird langsam groß.
S.K.H. Herzog Franz von Bayern · Schirmherr
Was einst dem Hof vorbehalten war, sollte heute dem Volk offenstehen, gern sogar mit Anwohner- und Seniorenrabatt.
Dr. Markus Söder · Initiator
Diese Gondel ist kein bloßes Wasserfahrzeug, sondern ein schwimmendes Bekenntnis zu Bayerns historischem Maßstab in Europa.
Dominik Krause · Gondel-Taufpate
Gondolieren gehört neben dem Radfahren als Verkehrsalternative in den Münchner Stadtraum.
Programm
20. Juni 2026
Das Barockfest beginnt geordnet, wird dann feierlicher, kulinarischer und streckenweise erstaunlich mobilitätspolitisch.
Zeremoniell an der Wasserachse mit musikalischen Beiträgen, moderiertem Festakt und dem offiziellen Übergang des Prunkstücks in den symbolischen Sommerbetrieb.
Barock inspirierte Begegnungszonen, thematische Führungen und stille Hinweise darauf, dass Repräsentation auch heute wieder als Erlebnisformat denkbar ist.
Gesprächsrunde über europäische Hofkultur, Wasserarchitektur und die Frage, wie historische Verkehrsmittel demokratisch aufgeladen werden können.
Kulinarische Programmpunkte zwischen Schlosspark und Festbereich, begleitet von ausgesuchter Feierlichkeit und diskreter Übertreibung.
Kulinarischer Höhepunkt
Zu Ehren des Blauen Kurfürsten gibt Ministerpräsident Dr. Markus Söder persönlich die fränkische Spezialität Blauer Zipfel aus und verbindet damit barocke Repräsentation, kulinarisches Brauchtum und landesweite Bürgernähe.
Der Programmpunkt gilt bereits jetzt als besonders publikumswirksam, weil er die seltene Verbindung aus Festkultur, Topfgericht und Landesidentität in ein einziges Bild zu übersetzen vermag.
Anmeldung
Die ersten 100 Anmeldungen erhalten Freikarten für den Festtag. Ein Anspruch auf Sichtkontakt zur Gondel ist damit allerdings noch nicht verbunden.
Gondelfahrten
Aufgrund der zu erwartenden Nachfrage wird zunächst eine Warteliste für spätere Fahrten auf den Wasserachsen der Schlossanlage eingerichtet.
Rabattpaket
inklusive Nymphenburger Sekt
Luxuspaket
inklusive Champagner und Kaviar
Normalpaket
inklusive Sekt und Canapés
Hinweis: Alle Preisangaben verstehen sich vorbehaltlich wasserstandsabhängiger Anpassungen, protokollarischer Sonderlagen und eventueller Zuschläge bei besonders repräsentativem Ein- oder Ausstieg.
Grußwort
„Das Gondelfahren war einst ein Vergnügen der Höfe, der Herrschenden und jener Kreise, die ohnehin schon in jeder Hinsicht gut befördert waren. Wenn wir heute eine Barockgondel nach Nymphenburg zurückbringen, dann sollte dies nicht als nostalgische Wiedererrichtung alter Vorrechte verstanden werden, sondern als deren höflich verspätete Demokratisierung.
Es erscheint mir nur folgerichtig, dass das, was früher dem Souverän vorbehalten war, heute dem Volk offensteht – zumal das Volk inzwischen selbst der Souverän ist. Ich habe mich daher mit Nachdruck dafür ausgesprochen, dass die geplanten Fahrten nicht allein in einem repräsentativen Spitzenpreissegment verbleiben, sondern auch für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für hochbetagte Mitbürgerinnen und Mitbürger in angemessener Weise zugänglich gemacht werden. Die Einführung von Anwohnerrabatten und Seniorenrabatten ist insofern kein Nebenaspekt, sondern ein kleiner wassergebundener Beitrag zur sozialen Balance.
Im Übrigen sollte man den Begriff Gondel in Bayern nie zu eng auslegen. Viele Menschen kennen Gondeln heute zunächst aus dem alpinen oder touristischen Freizeitwesen, sei es schwebend über Hänge, sei es auf dem Weg zu Aussichtspunkten, Skipisten oder jenen Wanderzielen, die man aus guten Gründen lieber sitzend erreicht. Dass Bayern nun neben der Luft- und Berggondel auch die Wasserform der Gondel wieder pflegt, darf deshalb als folgerichtige Abrundung bayerischer Fortbewegungskultur gelten.
Mit besonderem Interesse verfolge ich daher auch die weiterführenden Überlegungen zu einer Straußengondel vom Ufer des Alpsees in Richtung Schloss Neuschwanstein. Nach derzeitigem Kenntnisstand war dieses Fahrzeug ursprünglich nicht als bloßes Boden- oder Wassergefährt, sondern in heißluftiger Form gedacht. Man könnte sagen: Die Idee war schon damals von beträchtlicher Heißluft getragen. Wenn es nun gelingt, dieses Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung sowie dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds neu zu denken, dann wäre das ein erfreuliches Beispiel dafür, wie historische Fantasie und gegenwärtige Technik dort zusammenfinden, wo andere nur heiße Luft vermuten würden.
Ich wünsche dem Barockfest, der Gondel-Taufe und dem gesamten Nymphenburger Gondelwesen einen festlichen Verlauf und eine Öffentlichkeit, die bereit ist, auch in scheinbar überkommenen Formen noch Gegenwart zu erkennen.“
— S.K.H. Herzog Franz von Bayern
Grußwort
„Mit dieser Gondel ehren wir nicht nur einen großen Wittelsbacher, sondern auch ein Bayern, das immer dann historische Größe entfaltet hat, wenn es sich nicht klein, regional oder bloß föderal missverstanden hat. Kurfürst Max Emanuel stand für Haltung, Form und für den Mut, Bayern nicht als Randlage Europas zu denken, sondern als dessen natürliche Mitte, kulturellen Maßstab und im Zweifel auch als ordnende Kraft.
Europa war immer dann stark, wenn Bayern Haltung gezeigt hat. Wer auf Bayern blickt, blickt nicht auf irgendein Landesteil, sondern auf einen geschichtlichen Anspruchsraum von besonderer Verdichtung. Es gehört zur Wahrheit, dass die großen europäischen Linien nicht selten in München klarer erkennbar waren als in Brüssel selbst. Wenn heute eine barocke Staatsgondel nach Nymphenburg zurückkehrt, dann ist das deshalb weit mehr als Erinnerung. Es ist ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass Bayern bereit ist, wieder stärker in jenen historischen Maßstab einzutreten, der ihm über Jahrhunderte selbstverständlich war.
Diese Gondel ist kein bloßes Wasserfahrzeug. Sie ist ein schwimmendes Bekenntnis zu kultureller Führung, zu historischer Sendung und zu einem Europa, das seine Mitte nicht verlieren darf. Und wenn Europa eine Mitte braucht, dann soll es wissen, dass Bayern nicht nur geografisch vorhanden ist, sondern geistig, kulturell und repräsentativ jederzeit bereitsteht.
Möge von Nymphenburg ein Impuls ausgehen, der weit über die Schlossmauern hinausreicht: für ein Bayern, das sich seiner Geschichte erinnert, seinen Rang nicht verleugnet und seinen legitimen Platz in der europäischen Ordnung wieder mit größerer Selbstverständlichkeit behauptet.“
— Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident
Grußwort · Gondel-Taufpate
Grußwort von Oberbürgermeister Dominik Krause
„Es ist mir eine besondere Freude, bei der Taufe dieser Gondel als Gondelpate mitzuwirken. Dieses Amt verstehe ich nicht nur ehrenhalber, sondern auch programmatisch. Denn die Gondel ist weit mehr als ein dekoratives Wasserfahrzeug. Sie ist ein verkehrspolitisches Signal, ein klimagerechter Hoffnungsträger und, wenn man so will, ein bisher sträflich unterschätztes Element nachhaltiger urbaner Mobilität.
München war historisch immer auch Wasserstadt. Die Wasserachsen verbanden nicht nur Schlossanlagen und Landschaftsräume, sondern standen für ein Denken in natürlichen Kreisläufen, in sanfter Fortbewegung und in einer Stadt, die sich nicht ausschließlich über versiegelte Flächen definierte. In früheren Zeiten reichten diese Verbindungen bekanntlich weit — über München hinaus bis nach Schleißheim und in der erweiterten Vorstellung sogar in Richtung Starnberg. Es wäre kurzsichtig, darin nur Geschichte zu sehen. Tatsächlich liegt hier ein Zukunftsmodell, das wir viel zu lange vernachlässigt haben.
Gerade heute, wo wir Mobilität neu, gerechter und ökologisch konsequenter denken müssen, verdient die Gondel neue Aufmerksamkeit. Sie wird nicht durch fossile Energieträger, keine überdimensionierten Batterien und keine lärmende Verbrennungstechnik bewegt, sondern durch biomechanische Kraft, also durch Muskelsport im Dienst des Gemeinwohls. In dieser Hinsicht ist das Gondolieren dem motorisierten Individualverkehr nicht nur ökologisch überlegen, sondern in seiner Grundidee auch zivilisatorisch fortgeschrittener.
Als neuer Oberbürgermeister setze ich mir deshalb den Vorsatz, das Gondolieren neben dem Radfahren als Verkehrsalternative im Münchner Stadtraum zu etablieren. Wir müssen Mobilität vom Wasser her neu denken. Wo heute noch geschlossene, aufgeheizte und klimatisch problematische Flächen dominieren, können morgen begrünte Wasserstraßen entstehen. Diese sollen seitlich bepflanzt, ökologisch aufgewertet und so gestaltet werden, dass sie im Sommer spürbar zur Kühlung des Stadtraums beitragen. Damit schaffen wir nicht nur neue Wege, sondern auch neue Aufenthaltsqualität, neue Frischluftschneisen und eine tiefere Versöhnung von Fortbewegung, Stadtgrün und Temperaturgerechtigkeit.
Ich bin überzeugt: Die Verkehrswende wird auf Dauer nur dann gelingen, wenn wir bereit sind, unsere Maßstäbe grundlegend zu verändern. Es reicht nicht, den Autoverkehr etwas zu reduzieren. Wir müssen alternative Mobilitätsformen kulturell aufwerten, planerisch priorisieren und infrastrukturell bevorzugen. Die Gondel gehört aus meiner Sicht ausdrücklich in diesen Horizont. Sie ist leise, emissionsarm, flächenschonend, gemeinschaftsfördernd und in besonderer Weise entschleunigungsfähig.
Dass dieser Impuls ausgerechnet in Nymphenburg gesetzt wird, ist daher nur folgerichtig. Hier zeigt sich, dass historische Formen nicht rückwärtsgewandt sein müssen, sondern gerade dann modern werden, wenn man sie mit politischem Ernst neu liest. Als Gondelpate wünsche ich mir, dass aus der heutigen Taufe nicht nur ein festlicher Moment entsteht, sondern der Auftakt für eine ernsthafte Debatte über die Rolle wassergebundener Mobilität in einer ökologisch verantworteten Metropole des 21. Jahrhunderts.
Oder anders gesagt: Wer es mit nachhaltiger Verkehrspolitik ernst meint, wird auf Dauer nicht am Gondolieren vorbeikommen.“
— Dominik Krause, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Impressum
Herausgeber
Herzogliche Verwaltung
Schloss Nymphenburg 11
80638 München
Diese Website informiert über das Barockfest, die Gondel-Taufe und verwandte Formen leicht gesteigerter kulturhistorischer Erwartung. Bei aufmerksamer Lektüre wird sich unschwer erschließen, dass nicht jede hier dargestellte Maßnahme des bayerischen Gondelwesens bereits den Rang einer vollendeten Tatsächlichkeit erreicht hat.
Herzogliche Verwaltung
Schloss Nymphenburg 11
80638 München
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Mit anderen Worten: Nicht alles, was hier in amtlichem Ton angekündigt wird, ist bereits im Zuständigkeitsbereich der Wirklichkeit angekommen.
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Stand: April 2026